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Total Pain – was heisst das für die Praxis?

Die Hospiz-Pionierin Cicely Saunders prägte den Begriff des Total Pain: Es ist ein Modell, das den Schmerz nicht nur als ein Ursache – Wirkungs – Phänomen – hier Körperschaden – dort Schmerz – versteht, sondern als das komplexe Erleben eines individuellen Menschen in einer Grenzsituation. Mit welchen Massnahmen reagieren Pflegende auf Total Pain?

Mehr dazu in einer Präsentation von Prof. Steffen Eychmüller

Klicke, um auf 02_total-pain.pdf zuzugreifen

Tod und Trauer im Entschligtal (Adelboden)

Heute findet in Frutigen die Trauerfeier für die sechs in Schweden tödlich verunfallten jungen Männer statt. Fünf von ihnen stammten aus Adelboden. Die Betroffenheit ist weit über das Engstligental (alte Form: Entschligtal) hinaus gross. Im digitalen Zeitalter hat die Trauerkultur eine andere Form und andere Rituale. Wie wurde vor 100 Jahren im Entschligtal getrauert? Aus Anlass der Abdankungsfeier eine Wiederholung dieses Beitrags aus dem Jahr 2017.

Leichenzug: Vom Wohnhaus in die Kirche

In den letzten hundert Jahren haben sich die Abschieds-, Trauer- und Begräbnisrituale im hinteren Entschligtal merklich verändert. Während zu Beginn des 20. Jahrhunderts grosser Wert auf Tradition und Form gelegt wurde, haben in den letzten Jahren Individualität und persönliche Gestaltung der Trauerfeiern und Abschiedszeremonien an Bedeutung gewonnen.

Von Claudia Gohrbandt und Peter Schibli  (mehr …)

Generationenübergreifendes Palliativzentrum in Basel geplant

In Basel plant der Verein „Mehr Leben“ die Realisierung eines Palliativzentrums: Generationenübergreifend und mit circa 40 Betten für Patienten und Angehörige.

Mehr dazu hier

https://www.mehr-leben-basel.ch/de/#/

Warum Berührungen in der Pflege von Menschen mit Demenz unverzichtbar sind (Buch)

Sinnvolle Berührungen sind ein wichtiger Bestandteil echter person-zentrierter Pflege von Menschen mit einer Demenz, dennoch gelten sie angesichts der wahrgenommenen Risiken als zweitrangig. Dieses Buch stellt das Vertrauen in das Potenzial von Berührungen wieder her. Es zeigt auf, wie wichtig Berührungen für die Stärkung der Persönlichkeit, der Beziehungen und des Wohlbefindens sind und es thematisiert die Hemmnisse, die die Mitarbeiter davon abhalten, Berührungen wirkungsvoll zu nutzen. Luke Tanner stellt verschiedene Berührungsarten vor und geht in diesem Kontext auch auf die Themen Zustimmung und Schutz ein, um konkret zu zeigen, wie es im Rahmen der Pflege gelingt, die Vorzüge von Berührungen zu maximieren und deren negative Auswirkungen zu minimieren. Am Ende eines jeden Kapitels, die allesamt interessant und gut strukturiert sind, finden Pflege- und Gesundheitsfachpersonen Anleitungen, die ihnen Schritt für Schritt zeigen, wie sie die Einstellungen und Praktiken in ihrem Setting ohne grossen Aufwand verändern können.

„Das Buch ist ein willkommener Beitrag zu unserem Bereich. Es verweist auf die Bedeutung von Berührungen, setzt sich aber auch mit deren problematischen Aspekten auseinander. Es legt auf überzeugende Art und Weise dar, warum Berührungen in der Pflege von Menschen mit Demenz unverzichtbar sind.“ Dr. Murna Downs, Leiterin der School of Dementia Studies, University of Bradford

Mehr dazu hier:

https://www.orellfuessli.ch/shop/home/artikeldetails/ID130624793.html

Patienten, die sich aufgeben, sterben früher

Kranke Menschen, die das Leben auf mentaler Ebene für sich aufgegeben haben, sterben zumeist innerhalb von drei Wochen. Sie fühlen sich vom Leben geschlagen und empfinden eine Niederlage als unausweichlich. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Untersuchung der University of Portsmouth.

Mehr dazu hier:

http://port.ac.uk .

Geldsegen für Heime, doch alte Leute gehen leer aus

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Photo by rawpixel.com on Pexels.com

Dank einer neuen Rechtslage können Schweizer Heime über 300 Millionen pro Jahr beim Staat einfordern. (mehr …)

Zwei Drittel der Krebserkrankungen könnten therapiert werden

Jedes Jahr erkranken in Deutschland fast eine halbe Million Menschen an Krebs! Die gute Nachricht: Durch immer besser werdende Früherkennung, Operationstechniken und Behandlungsmethoden können fast zwei Drittel dieser Menschen geheilt werden.

Interview mit Prof. Christoph Kalle (Foto)

https://www.bild.de/ratgeber/gesundheit/neue-krebstherapien/hoffnung-fuer-patienten-neue-therapien-helfen-gegen-krebs-54697578.bild.html

Walliser Regierung unterstützt die Schaffung sozialmedizinischer Institutionen mit Palliative-Care-Auftrag

WallisDer Walliser Staatsrat unterstützt die Schaffung sozialmedizinischer Institutionen mit Palliative-Care-Auftrag. Darunter auch das Projekt Hospiz Oberwallis Hope.

Mehr dazu hier

http://www.rro.ch/cms/der-staatsrat-unterstuetzt-die-schaffung-sozialmedizinischer-institutionen-mitpalliative-care-auftrag-darunter-auch-das-projekt-hospiz-oberwallis-hope-99074

Medizinisches Cannabis ist seine Berufung

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Mandred Fankhauser

Manfred Fankhauser aus Langnau ist der einzige Apotheker der Schweiz, der sich auf die Herstellung von Hanf-Medikamenten spezialisiert hat.

Sein halbes Leben lang beschäftigt sich Fankhauser, 55-jährig, aufgewachsen im Trub, schon mit der medizinischen Anwendung von Cannabis. Anfang der 90er-Jahre schreibt er an der Universität Bern seine Doktorarbeit zu diesem Thema. «Als ich dann mit meiner Frau die Bahnhofapotheke übernommen hatte, erkundigten sich immer wieder schwerstkranke Patienten, bei denen herkömmliche Medikamente nicht wirkten», sagt er. Es sind Menschen, die an chronischen Schmerzen oder an Spastiken leiden, die infolge einer Chemotherapie keinen Appetit mehr haben und stark geschwächt sind. «Richtig dosiert können Hanf-Wirkstoffe wie THC etwa Appetit anregen oder Schmerzen lindern», sagt Fankhauser. Die Wirkung von Hanf werde jedoch häufig hochstilisiert. «Cannabis ist kein Wundermittel für alle gegen alles. Aber es ist einzigartig, dass die Pflanze derart vielseitig einsetzbar ist.»

Mehr dazu hier

https://www.derbund.ch/bern/kanton/cannabis-ist-seine-berufung/story/10674799

Link zur Apotheke

https://panakeia.ch/portrait/das-team/

Sterbebegleitung ist Lebensbegleitung

Menschen in der letzten Lebensphase zu begleiten ist eine besondere Herausforderung.

Eine Präsentation von Ursa Neuhaus:

https://www.vahs.ch/fileadmin/user_upload/9_Publikationen/Ursa_Neuhaus_Pra__sentation_Referat_Palliatic_Care.pdf

Ursa_Neuhaus_Pra__sentation_Referat_Palliatic_Care.pdf

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