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Interprofessionalität im Gesundheitswesen (Veranstaltung)

Mit einer Veranstaltungsreihe vertieft die SAMW jährlich einen Aspekt der Interprofessionalität und bietet verschiedenen Berufsgruppen eine Plattform für Austausch und Vernetzung. 2018 wird das Symposium mit dem Bundesamt für Gesundheit und der Plattform Interprofessionalität organisiert, im Fokus stehen chronische Erkrankungen: «Better Chronic Care» und welche Beiträge kann Interprofessionalität leisten? Details zu Programm und Anmeldung werden im August veröffentlicht.

Informationen zur Veranstaltungsreihe finden Sie auf samw.ch/symposium-interprofessionalitaet

https://www.samw.ch/de/Projekte/Interprofessionalitaet/Symposium-Interprofessionalitaet.html

Fallbeispiele aus der geriatrischen Praxis (BAG)

Wenn von hochbetagten Patientinnen und Patienten die Rede ist, denken viele an Personen, die 80 Jahre oder älter sind. Die durchschnittliche geriatrische Patientin bzw. der Patient ist über 70 Jahre alt, eine fixe Altersgrenze gibt es aber nicht. Denn wie gesund eine Person letztlich ist, hängt nicht nur vom Alter allein ab. Viel entscheidender sind die Vitalität eines Menschen sowie die Konsequenzen der Risikofaktoren und Krankheiten, die sich über das ganze Leben ausgewirkt haben. Diesbezüglich gibt es grosse Unterschiede unter den Menschen dieser Altersgruppe; sie müssen deshalb immer individuell behandelt und betreut werden. Gleichzeitig ist ein ganzheitlicher Ansatz nötig, weil viele Patientinnen und Patienten an mehreren, meist chronischen Krankheiten leiden. Eine Broschüre des BAG (2018)

Mehr dazu hier

Download/Interaktive Fassung: http://www.bag.admin.ch/koordinierte-versorgung

Print-Broschüre als PDF

Hochbetagte_Menschen_D_PDF

Wo die Schweizerinnen und Schweizer sterben (Datenauswertung)

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Mit höherem Alter sterben die Menschen in der Schweiz häufiger in einer Alters- und Pflegeinstitution. Zudem gibt es Unterschiede zwischen den Geschlechtern: Bei den Männern ereigneten sich von 2006 bis 2011 rund 45% der Todesfälle im Spital, 27% im Alters- und Pflegeheim und 28% «an einem anderen Ort» (zu Hause, durch einen Unfall o.ä.). Bei den Frauen beträgt der Anteil der Todesfälle im Spital rund 35%, im Alters- und Pflegeheim rund 50% und 15% der Todesfälle ereigneten sich an einem anderen Ort. Die Auswertung des BAG zeigt auch, dass in den Kantonen grosse Unterschiede bezüglich des Sterbeorts bestehen (vgl. Excel-Tabelle in den Downloads).

Mehr dazu hier

https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/service/publikationen/forschungsberichte/forschungsberichte-palliative-care/datensituation-zu-palliative-care.html

Abgeltung von Leistungen in der koordinierte Versorgung

Illustration BAG

Der Bundesrat will die koordinierte Versorgung von der Früherkennung bis zur Palliative Care verbessen, um die Qualität der Versorgung zu erhöhen und unnötige Kosten zu vermeiden. Um dies zu erreichen, lancierte das Bundesamt für Gesundheit BAG 2015 das Projekt «Koordinierte Versorgung». Es hat zum Ziel, die koordinierte Versor- gung für diejenigen Patientengruppen zu verbessern, die viele unterschiedliche und aufwändige Gesundheitsleistungen in Anspruch nehmen. Als erste Patientengruppe stehen (hoch-)betagte, mehrfach erkrankte Menschen im Fokus. Unter Einbezug der wichtigen Akteure wurden der Handlungsbedarf ermittelt und Massnahmen identifiziert. Zudem wurde ein externes Mandat vergeben, um die Rahmenbedingungen bei der Abgeltung von Leistungen im Rahmen der koordinierten Versorgung zu überprüfen. Die Ergebnisse dieser juristischen Beurteilung aus Sicht der Autorenschaft werden im nachfolgenden Bericht dargestellt.

Hier gehts zum Bericht (BAG)

https://www.bag.admin.ch/dam/bag/de/dokumente/nat-gesundheitspolitik/koordinierte_versorgung/handbuch-abgeltung-koordinierte-versorgung.pdf.download.pdf/180322_BAG_HkV_web_d_01.pdf

Betreuungsplan Palliative Care

Runder Tisch

Der Betreuungsplan ist ein Arbeitsinstrument für den täglichen Informationsaustausch und den Runden Tisch in der interprofessionellen Betreuung in der Palliative Care. Im Auftrag des Bundesamt für Gesundheit (BAG) wurden 2016 Wirksamkeit und Nutzen untersucht.

Mehr dazu hier

https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/service/publikationen/forschungsberichte/forschungsberichte-palliative-care/studie-zum-betreuungs-plan-palliative-care.html#dokumente__content_bag_de_home_service_publikationen_forschungsberichte_forschungsberichte-palliative-care_studie-zum-betreuungs-plan-palliative-care_jcr_content_par_tabs

Forschungsberichte des BAG zum Thema Palliative Care

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) lässt regelmässig Datenanalysen und Studien zu verschiedenen Fragestellungen im Bereich Palliative Care erstellen. Die Berichte werden auf der BAG-Webseite in dieser Rubrik publiziert.

https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/service/publikationen/forschungsberichte/forschungsberichte-palliative-care.html

Medizinische Überversorgung am Lebensende

Eine Studie des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) von 2016 zeigte, dass Patienten, die privat oder halbprivat versichert sind, 2,2-mal häufiger am Knie operiert werden und 1,3-mal häufiger ein neues Hüftgelenk bekommen als grundversicherte Personen. Die NZZ hat 2017 an einem Fall aufgezeigt, dass dies auch am Lebensende gilt.

Mehr dazu hier

https://www.nzz.ch/schweiz/ein-monat-sterben-fuer-86-000-franken-ld.1342376

BAG sensibilisiert Hausärztinnen und Hausärzte

Der Hausarzt, die Hausärztin sind für ihre Patientinnen und Patienten die erste Ansprechperson bei Fragen rund um Gesundheit und Krankheit. Manchmal stellen sie fest, dass die Krankheit einer Patientin oder eines Patienten nicht heilbar ist. Der Betreuungsbedarf intensiviert sich. Häufig ist es bereits zu Notfall-Hospitalisationen gekommen. Und Hausärzte sehen, dass die betroffene Person mehr häusliche Hilfe benötigt als zuvor. Es ist absehbar, dass dieser Patient, diese Patientin sich in den letzten wenigen Lebensjahren und -monaten befindet.

Merkblatt des BAG für Hausärztinnen und Hausärzte

https://www.bag.admin.ch/dam/bag/de/dokumente/nat-gesundheitsstrategien/strategie-palliative-care/sensibilisierung/informationen-fachpersonen/informationsblatt-fuer-hausaerzte.pdf.download.pdf/palliative-care-informationsblatt-fuer-hausaerzte.pdf
palliative-care-informationsblatt-fuer-hausaerzte.pdf

Neue Plattform Palliative Care lanciert

Die neue Plattform Palliative Care (PPC) ist das Forum der nationalen Akteure und kantonalen Behörden im Bereich Palliative Care in der Schweiz. Sie wurde vom Eidgenössischen Departement des Innern EDI ins Leben gerufen und löst die Nationale Strategie Palliative Care (2010–2015) ab. Mehr zu Ziel und Gremien: (mehr …)

Wie wichtig sind Freiwillige in der Palliativversorgung?

Nebst dem professionellen bezahlten Personal spielen Freiwillige eine wichtige Rolle in der palliativen Versorgung. Fundiertes Wissen über die Bedürfnisse der Freiwilligenorganisationen, -koordinatoren und Freiwilligen selber fehlten bisher grösstenteils. Das BAG hat 2016 eine Bedarfsanalyse zur formellen Freiwilligenarbeit im Bereich Palliative Care durchführen lassen.

Befragung von Experten und Freiwilligen

Der vorliegende Bericht fasst die in zwei Schritten vorgenommene Befragung von 18 Experten (mittels strukturiertem Interview) und 121 Freiwilligen (durch online-Erhebung während 24 Tagen) zusammen.

Der Handlungsbedarf wurde gestützt auf die Handlungsfelder der Nationalen Strategie Palliative Care («Versorgung und Finanzierung», «Sensibilisierung» und «Bildung und Forschung») ermittelt, und zwar hinsichtlich Nützlichkeit (für die Freiwilligen und die Freiwilligenorganisationen), Praktikabilität (in der Umsetzung) und Notwendigkeit (Priorität einer politischen Massnahme).

Von der BAG-Webseite

d_schlussbericht_freiwilligenarbeit

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