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Medizinisches Cannabis hat sich bewährt (Audio)

Cannabis-Oel

In der Schweiz darf medizinisches Cannabis (CBD) seit über zwei Jahren legal verkauft werden. Es enthält nur wenig vom berauschenden Stoff THC, dafür mehr CBD, Cannabidiol. Diese Substanz soll eine entspannende, lindernde Wirkung haben. Wer kauft dieses Cannabis und wem hilft es? Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat eine nicht-repräsentative Umfrage durchgeführt, deren Ergebnisse erstaunen und erfreuen.

Mehr dazu im Rendez-Vous am Mittag von Radio SRF

https://www.srf.ch/play/radio/rendez-vous/audio/wirkung-von-cbd-wird-sehr-geschaetzt?id=7a47e4fa-7238-4605-ae67-a9e715205c75

BAG-Informationen zum Thema Cannabis

https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/gesund-leben/sucht-und-gesundheit/cannabis.html

Cannabis Produkte aus CBD-Hanf haben sich in der Schweiz etabliert. Am häufigsten wird das legale Gras in Form von Marihuana geraucht, wie eine Studie im Auftrag des Bundesamts für Gesundheit zeigt. Seit 2011 ist Cannabis mit weniger als einem Prozent THC-Gehalt legal. Cannabissorten mit wenig THC, aber viel Cannabidiol (CBD) sind seit 2016 in Fachgeschäften und Kiosken erhältlich. Von den 1500 befragten Personen leidet ein Drittel an einer Krankheit wie Arthritis, Rheuma oder Depressionen. Die Konsumenten beurteilen die Wirkung von CBD auf ihr Befinden als positiv. Wissenschaftlich belegt ist dies indes spärlich.

Schweizerinnen und Schweizer zum Thema Palliative Care (Umfrage)

Die Bevölkerungsbefragung Palliative Care 2018 zeigt, dass sich viele Menschen konkrete Gedanken machen, welche Art der Behandlung und Betreuung sie am Lebensende in Anspruch nehmen möchten. Palliative Care – die lindernde Medizin – spielt dabei eine wichtige Rolle. Vier von fünf Personen sind der Meinung, dass Palliative Care allen schwerkranken und sterbenden Menschen in der Schweiz zur Verfügung stehen sollte.

Mehr dazu hier

https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/das-bag/publikationen/forschungsberichte/forschungsberichte-palliative-care/bevoelkerungsbefragung-palliative-care-2018.html

 

 

Die letzte Reise (Video)

«Wir wollen dazu beitragen, dass die Menschen dort sterben können, wo sie das möchten,“ sagt Lea von Wartburg, Leiterin Nationale Strategie Palliative Care beim Bundesamt für Gesundheit BAG, im Interview.

Das Video-Interview hier:

https://letztereise.ch/beitraege/2017/interview-lea-von-wartburg/index.html

Indikationskriterien in der spezialisierten Palliative Care

Das unten verlinkte Dokument stellt einen konzeptuellen Bezugsrahmen für die Einstufung von Patientinnen und Patienten und für den Beizug von spezialisierten Palliative-Care-Leistungen dar. Das heisst, es ist nicht zwingend Abbild der aktuellen Zuweisungspraxis oder des Beizugs von mobilen Palliative-Care-Teams oder eines Konsiliardienstes. Im Prozess der Erarbeitung wurde der Bedarf nach vertiefter Analyse und Forschung rund um die Versorgung und den Zugang zu spezialisierter Palliative Care deutlich. Der hier aufgestellte Bezugsrahmen würde an Aussagekraft gewinnen, wenn er mit entsprechenden Daten zu Diagnose und Behandlungspfaden von Palliative Care Patienten ergänzt würde.

MEHR DAZU HIER AUF DER BAG-WEBSEITE

BAG_Indikationskriterien_GDK_DE

Studie zum Betreuungsplan Palliative Care

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Photo by Pixabay on Pexels.com

Der Betreuungsplan ist ein Arbeitsinstrument für den täglichen Informationsaustausch und den Runden Tisch in der interprofessionellen Betreuung in der Palliative Care. Im Auftrag des BAG wurden Wirksamkeit und Nutzen untersucht.
Mehr dazu hier:

Wer finanziert Palliative-Care-Leistungen?

Screenshot BAG

Die obligatorische Krankenpflegeversicherung übernimmt die Kosten für die Leistungen, soweit sie der Diagnose oder Behandlung einer Krankheit und ihrer Folgen dienen (Art. 25 Abs. 1 KVG). Befragungen bei den Vertreterinnen und Vertretern der kantonalen Gesundheitsdirektionen haben gezeigt, dass die Finanzierung ein gewichtiges Problem bei der Umsetzung der Nationalen Strategie Palliative Care darstellt. Betroffen sind sowohl die Grundversorgung wie auch der Bereich der spezialisierten Palliative Care.

Mehr dazu in einer Broschüre des BAG, hier download:

Klicke, um auf 8CDCD4590EE41ED6B5FD7457C4E3B459.pdf zuzugreifen

Schlussbericht Umfrage Palliative Care

Die Akzeptanz von Palliative Care in der Bevölkerung liegt bei über achtzig Prozent: 83 Prozent sind der Ansicht, dass Palliative Care «sicher» oder «eher ja» allen schwerkranken und sterbenden Menschen in der Schweiz zur Verfügung stehen sollte. Und 84 Prozent der Befragten würden Palliative Care «sicher» oder «eher» in Anspruch nehmen, wenn sie unheilbar krank wären.

Der ganze Schlussbericht hier:

https://www.plattform-palliativecare.ch/sites/default/files/page/files/2018_Bevölkerungsbefragung_Palliative%20Care_Schlussbericht_1.pdf

2018_Bevölkerungsbefragung_Palliative Care_Schlussbericht_1.pdf

Wir haben einiges erreicht – aber es bleibt viel zu tun

Es war vor sieben Jahren, als Bund und Kantone die nationale Strategie Palliative Care lanciert haben. Das Ziel war, Palliativangebote zu fördern und stärker im Gesundheitssystem zu verankern. Zusammen mit zahlreichen Akteuren konnten wir eine Reihe von Massnahmen in den Bereichen Versorgung, Finanzierung, Sensibilisierung, Bildung, Forschung und Freiwilligenarbeit umsetzen.

Der grosse Einsatz hat sich gelohnt: Heute haben viel mehr Menschen, welche an einer unheilbaren Erkrankung leiden, Zugang zu palliativmedizinischer Betreuung als früher – sei es zu Hause, in einer sozialmedizinischen Institution oder im Akutspital. Da auch die Medien das Thema breit aufgenommen haben, ist Palliative Care heute vielen ein Begriff. Dies ist wichtig, weil es uns allen die beruhigende Gewissheit gibt, dass wir dereinst die letzte Lebensphase auch bei einer gravierenden Erkrankung schmerzfrei erleben und in Würde sterben können.

Viele von uns haben Angehörige oder Bekannte in ihren letzten Tagen, Wochen oder Monaten begleitet und wissen, wie wichtig es ist, den Betroffenen auch in dieser Situation eine möglichst hohe Lebensqualität zu ermöglichen, damit sie sich auf eine gute Art von ihren Liebsten und vom Leben verabschieden können.

Von Pascal Strupler, Direktor des Bundesamts für Gesundheit (2017)

https://www.plattform-palliativecare.ch/blog/wir-haben-einiges-erreicht-aber-es-bleibt-viel-zu-tun

Das Bewusstsein für Palliative Care wächst

Die Bevölkerungsbefragung Palliative Care 2018 zeigt, dass sich im mehr Menschen konkrete Gedanken machen, welche Art der Behandlung und Betreuung sie am Lebensende in Anspruch nehmen möchten. Palliative Care – die lindernde Medizin – spielt dabei eine wichtige Rolle. Vier von fünf Personen sind der Meinung, dass Palliative Care allen schwerkranken und sterbenden Menschen in der Schweiz zur Verfügung stehen sollte.

Mehr dazu hier:

https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/service/publikationen/forschungsberichte/forschungsberichte-palliative-care/bevoelkerungsbefragung-palliative-care-2018.html

Pflegende Angehörige entlasten (BAG)

Das Förderprogramm «Entlastungsangebote für pflegende Angehörige» des Schweizer Bundesamts für Gesundheit (BAG) will die Situation und die Bedürfnisse von pflegenden Angehörigen erforschen. Dies soll der Weiterentwicklung von Entlastungsangeboten dienen; mit dem Ziel, dass pflegende Angehörige ihre Erwerbstätigkeit beibehalten können.

Hier gehts zum BAG-Programm

https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/themen/strategien-politik/nationale-gesundheitspolitik/foerderprogramme-der-fachkraefteinitiative-plus/foerderprogramme-entlastung-angehoerige.html

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