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Was tun gegen schwere Atemnot?

Das neue EU-Projekt BETTER-B (BETter TrEatments for Refractory and chronic Breathlessness) will die Behandlung von Patienten mit schwerer Atemnot verbessern. Am Programm beteiligt ist auch die Klinik und Poliklinik für Palliativmedizin des LMU Klinikums. Hier ist die erste Atemnotambulanz in Deutschland angesiedelt. Das BETTER-B-Programm baut auf einer internationalen Forschungsarbeit der beteiligten Partner auf.

Dazu gehören Studien über die Auswirkungen der Atemnot auf das Leben der Menschen, die verschiedenen Arten der erlebten Atemnot und über bessere Behandlungen, teilt das LMU Klinikum mit. Systematische Analysen aller bisher vorliegenden Daten haben zum Beispiel ergeben: Andere Medikamente wie die Benzodiazepine helfen Atemnot-Patienten nicht, „werden aber immer noch zu häufig verordnet“, wird Professor Claudia Bausewein, Direktorin der Klinik und Poliklinik für Palliativmedizin, in der Mitteilung zitiert.

Auch für viele weitere Therapiemaßnahmen – von Atemübungen bis Yoga – fehle der wissenschaftliche Nachweis der Wirkung, so die LMU. (eb)

Mehr Infos zum Projekt gibt es auf: https://betterbreathe.eu

oder hier

https://www.aerztezeitung.de/Medizin/Besser-leben-mit-schwerer-Atemnot-255125.html

Angst vor dem Ersticken – was tun? (Buch)


Die Autoren untersuchen, wie professionell Pflegende bei einem Menschen mit schwerer Atemnot am Lebensende handeln. Dabei nehmen sie besonders die Faktoren, die die Behandlungsentscheidungen professionell Pflegender beeinflussen, und die impliziten Organisationsstrukturen, die die Versorgung bei Atemnot prägen, in den Blick. Sie erforschen die klinische Situation anhand der Rahmenanalyse nach Goffman und der reflexiven Grounded Theory und stellen diese Forschungsmethodologie ausführlich vor.

Portrait

Prof. Dr. Martin W. Schnell (M.A.), Lehrstuhlinhaber für Sozialphilosophie und Ethik sowie Direktor des Instituts für Ethik und Kommunikation im Gesundheitswesen (IEKG), Universität Witten/Herdecke.

Mehr dazu hier:

https://www.orellfuessli.ch/shop/home/suggestartikel/ID140102248.html?sq=Pflege%20bei%20Atemnot%20am%20Lebensende&stype=productName

Atemtherapie in der Palliative Care (Diplomarbeit)

In der Palliative Care, der Begleitung von Schwerkranken und Sterbenden, gibt es viele schulmedizinische Unterstützungsmöglichkeiten, die mit einer Fülle von komplementärtherapeutischen Angeboten ergänzt werden können. Zu den Komplementärtherapien gehört auch die Atemtherapie. Gerade sie kann vieles anbieten. Denn schwerkranke Menschen sind oft zu schwach für körperlich anstrengende therapeutische Massnahmen. Die meist sanften, und dadurch wenig anstrengenden Interventionen der Atemtherapie, können viel bewirken und einen Raum wieder zugänglich machen, der den Erkrankten oft nicht (mehr) bewusst ist und ihnen deshalb nicht zur Verfügung steht.

Mehr dazu hier:

Klicke, um auf Auszug_DA_Schroeter_2017.pdf zuzugreifen

Geeignete Massnahmen in der Palliativen Geriatrie

Viele Symptome weisen uns in der Palliativen Geriatrie auf die zu entscheidenden Situationen hin.


Symptome wie Schmerzen, Dyspnoe, Unruhe, Bronchiale Hypersekretion, Übelkeit, Schwindel, Angst, Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, Depression, Juckreiz, Obstipation, Inkontinenz, Trauer, … gilt es zu erfassen und daraus die geeigneten Massnahmen abzuleiten.

Doch die Haltung in der Situation ist die Brücke zum guten Leben.

Mehr dazu in dieser Präsentation von Ursa Neuhaus:

Klicke, um auf waid_palliative-geriatrie_2019_praesentation-neuhaus.pdf zuzugreifen

Was hilft bei Angst und Atemnot?

Angst wegen Atemnot am Lebensende muss nicht sein. Was hilft bei Atemnot-Ängsten? Den Königsweg der Angstbehandlung beschreitet die Verhaltensmedizin mit der Angst-Konfrontation. Hierbei geht es darum, den Ängsten durch Aufmerksamkeitslenkung ihre Macht zu nehmen. Bewährt haben sich Interventionen der Achtsamkeitsbasierten Therapie wie:

– das eigene Denken beobachten
– Gelassenheit entwickeln
– den gegenwärtigen Augenblick bewusst wahrnehmen
– wissen, was mir wirklich wichtig ist

Mehr dazu hier:

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