• Gib deine E-Mail-Adresse ein, um diesem Blog zu folgen und per E-Mail Benachrichtigungen über neue Beiträge zu erhalten.

    Schließe dich 994 anderen Followern an

Was passiert beim Sterbefasten?

Das Sterbefasten ist eine nicht seltene Form des selbstbestimmten Sterbens. Dabei hört der Mensch nacheinander oder zugleich mit dem Essen und Trinken auf, um das eigene Leben zu beenden. Im englischen Sprachraum wird dafür das Akronym VSED (Voluntary Stopping of Eating and Drinking) verwendet. Sterbefasten ist nicht unumstritten, weil Argumente, mit denen Sterbefasten aus ethischen und moralischen Bedenken abgelehnt wird, den Argumenten gegenüberstehen, die von einem Recht auf Selbstbestimmung über die Beendigung des eigenen Lebens ausgehen.

Diese Art der Selbsttötung kann im Unterschied zu anderen Suizidmethoden während der ersten Zeit abgebrochen werden, ohne bleibende Folgen befürchten zu müssen. Bei konsequenter Durchführung dieses freiwilligen Verzichts auf Nahrung und Flüssigkeit ist – abhängig von Konstitution und Grunderkrankung – in fast drei Vierteln der Fälle innerhalb von 14 Tagen mit dem Tod zu rechnen. In einigen Fällen kann es aber auch länger dauern; vor allem, wenn keine tödliche oder schwere Erkrankung vorliegt.

Beim Ausbleiben von Nährstoffen und Wasser versagen die Organe. Der Mensch schläft ein. Empirischen Untersuchungen zufolge ist der Verzicht auf Essen und Trinken bei Sterbenden in der Regel nicht leidvoll, ein längerer Sterbeprozess kann aber zu einer Belastung für Betroffene beziehungsweise auch für deren Angehörige werden.

Quelle: Wikipedia

Wer die Pflege wirklich stärken will, sagt Ja zur Pflegeinitiative

pflegeinitiative

Die Kernforderungen der Pflegeinitiative werden offiziell von allen Akteuren geteilt: es müssen mehr Pflegende ausgebildet werden, die Pflegenden müssen länger im Beruf bleiben und die Pflegequalität muss gesichert werden.

Gastbeitrag von Yvonne Ribi, Geschäftsführerin SBK-ASI, Mitglied Initiativkomitee

https://www.medinside.ch/de/post/wer-die-pflege-wirklich-staerken-will-sagt-ja-zur-pflegeinitiative

«Ohne Pflegende aus dem Ausland geht es nicht»

Beatrice Zoppas, HR-Leiterin Bereich Pflege im Kantonsspital St. Gallen, erzählt, wie schwierig es ist, neue Mitarbeitende zu rekrutieren.

Ganzes Interview hier:

https://www.derbund.ch/ohne-pflegende-aus-dem-ausland-geht-es-nicht-483679663290

Pflegenotstand auf Rekordstand: deshalb JA zur Pflegeinitiative

Die Zahl der offenen Jobs im Gesundheitswesen erreicht einen neuen Höchststand: Im September waren 5761 Stellen unbesetzt. Yvonne Ribi vom Verband der Pflegefachpersonen ist alarmiert. «Mit der heutigen Situation ist es fast unmöglich, die erforderliche Pflegequalität zu halten.» Bis 2029 braucht es 80’000 Pflegende mehr, um den Bedarf zu decken. Über ein Drittel werfen den Bettel wieder hin, sobald sie mit der Ausbildung fertig sind.

Ganzer Artikel hier:

https://epaper.sonntagszeitung.ch/index.cfm/epaper/1.0/share/email?defId=10000&publicationDate=2021-10-17&newspaperName=SonntagsZeitung&pageNo=3&articleId=125332020&signature=591D948359835C95BF82D6CAC0609A1EA4729911

Vom Geschäft mit Demenzkranken

Oft pflegen Angehörige ihre demenzkranken Nächsten, weil finanzielle Hilfe fehlt. Derweil machen Heime für Demente ein Millionengeschäft.

https://www.derbund.ch/13635438

Kommentar:

Mit Betagten Millionengewine machen – das hinterlässt falsche Gewinner und zu viele Verlierer.

https://www.tagesanzeiger.ch/17687816

Angehörige im Sterbeprozess begleiten

Das Wichtigste in der Begleitung sterbender Menschen ist das Eingehen auf ihre individuellen Bedürfnisse und Wünsche. Um das zu erreichen, sollte eine Sterbebegleitung im Vorfeld genau mit diesem Menschen besprochen werden – wenn möglich unter Einbeziehung der Angehörigen und all derer, die an diesem Prozess beteiligt sind.

Mehr dazu hier:

https://www.betanet.de/begleitung-im-sterbeprozess.html

Was bedeutet der Tod für mich?

Der Tod, schwere Krankheiten, die Trauer der Angehörigen und ihre Betreuung sind trotz viel Erfahrung und Routine immer noch schwierige Alltagsthemen. Wie verarbeitet ein Arzt, eine Pflegefachfrau den Tod von Patienten? Ist es einfach „normaler Alltag“ oder immer etwas Besonderes, was ihn innehalten lässt und mehr von ihm fordert? Wie stehe ich zum Tod? Was bedeutet er für mich?

MEHR DAZU HIER:

https://www.aerzteblatt.de/archiv/56294/Die-Begegnung-mit-dem-Tod-Sterben-Trauer-Tod-die-alltaegliche-Begegnung

Podcast über das Sterben

Fabian Biasio hat sich in seiner Tätigkeit als Fotograf mehrfach mit dem Tod auseinandergesetzt – ob bewusst oder unbewusst, das kann er selbst nicht in jedem Fall sagen. Begonnen hat seine Arbeit rund um das Thema mit einer grossen Reportage aus dem Todestrakt eines US-amerikanischen Gefängnisses und ging weiter mit der Arbeit als Kriegsreporter.

Als 2015 sein Vater starb, lernte er den Tod ganz neu kennen, wie er sagt. «Ich wusste bis dahin nicht, wie es ist, wenn der Tod die eigene Familie trifft.» Seither hat er verschiedene Projekte zum Thema realisiert und dabei viel über das Sterben in der Schweiz gelernt. «Heute schätze ich das Leben als gesunder Mensch umso mehr – im Bewusstsein, dass dieser Zustand nicht für immer anhalten wird», sagt er im Podcast „Wir reden übers Sterben“.

Ganzer Podcast

https://dasletztestuendchen.podigee.io

Lebensbilanz eines Freitodbegleiters

Der Zürcher Pfarrer hat als Freitodbegleiter Hunderten Menschen beim Sterben geholfen. #exit Nun wird Werner Kriesi 90 und spricht über die moralischen und praktischen Fragen seiner Aufgabe. #buch

Ganzes Interview hier:

https://epaper.derbund.ch/index.cfm/epaper/1.0/share/default?defId=46&publicationDate=2021-10-09&newspaperName=Der%20Bund&pageNo=2&articleId=125245869&signature=057FAEF2AC92FA38887E49BF7388FAB08B8724C9 Interessanter Artikel aus Der Bund E-Paper

Begleitung auf dem letzten Weg

Sterbende und Trauernde brauchen Begleitung. Das muss nicht unbedingt durch die Die Kirche oder die Dorfgemeinschaft geschehen, sondern kann auch online stattfinden.

Mehr dazu:

https://www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion/wochenende-gesellschaft/ueber-sterben-und-trauern-reden-allein-sterben-aber-nicht-einsam

%d Bloggern gefällt das: